Die Holerblüten, welche von Juni bis Juli erscheinen, eignen sich hervorragend für schweißtreibende und heilende Schnupfentees und gegen Gicht. Idealer Erntezeitpunkt ist der späte Vormittag an einem Vollmondtag, da zu diesen Stunden die Pflanze besonders gut im Saft steht. Die kurz abgeschnittnen Blüten trocknet man an einem warmen, schattigen, dunklen Ort zB auf Küchenkrepp. Nach zwei bis drei Tagen sollten die Blüten ganz durchgetrocknet sein und können so nun für heilende Tees, Salben oder Badezusätze verwendet werden.

Die Blütendolden können in Bier- oder Pfannkuchenteig getaucht - und anschließend in heißem Fett herausgebacken werden. Anschließend die Hollerküchle mit Staubzucker bestreuen und zu einem Kompott ihrer Wahl kredenzen.

Rezept für den hellen Hollerdicksaft: 27 Holunderblütendolden, Saft oder Scheiben von 4 Zitronen, 3 geschälte, kleingeschnittene oder in Scheiben geschnittene Orangen, 2 kg Zucker, 50 Gramm Zitronensäure, 5 Liter Wasser. Zitronen, Orangen mit den Hollerblütendolden und der Zitronensäure in ein genügend großes Glas geben, mit Zucker bestreuen und mit dem (abgekochten) Wasser auffüllen. Diesen Ansatz zugedeckt an einem kühlen, dunklen Ort 48 Stunden lang ziehen lassen, dann abseihen und in Flaschen füllen. Den so entstandenen Sirup mit viel Wasser verdünnen und es sich gut schmecken lassen.

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