Stichwort: Familientherapie

Familienaufstellung ist eine Therapieform, welche helfen kann, familiäre verstrickungen zu entwirren

Mein Vater hat auf seinem Sterbebett zu mir gesagt: "Du wirst es nie zu etwas bringen." Das waren Worte an mich, welche ich niemals überwinden werde, erzählt Anita und blickt in die Runde. "Mach doch mal eine Familienaufstellung" Das soll gerade bei solchen Erlebnissen Wunder wirken" meint Claudia. Bert Hellinger war es, der aus verschiedenen Therapieformen die Familienaufstellung entwickelt hat. Mit Hilfe eines "Familienaufstellers" wählt der Klient aus einer anwesenden Gruppe Stellvertreter für Vater, Mutter und Geschwister, Großeltern. Geschwister der Eltern usw. Diese Stellverteter versuchen aus dem Bauch heraus, sich dem Gefühl passend im Raum zu plazieren. Im Rahmen der Übung versuchen die Stellvertreter ihren zugedachten Rollen nachzuempfinden. Der "Familienaufsteller" analysiert im Gespräch nun die Verstrickung der Familie. Mit Unterstützung der Gruppe werden wahrgenommene Gefühle an- und ausgesprochen, benannt und gelöst.

Die Therapieform "Familienaufstellung" hat die Szene der Psychotherapie kräftig aufgemischt, denn mit seiner Therapieform trifft er den Nerv der heutigen Erlebnisgesellschaft, denn man muß nicht Woche für Woche zum Therapeuten rennen, um sich in langen Sitzungen einen Seelen Striptease zu tanzen.

Manche Fachleute halten bei folgenden Themen eine Familienaufstellung für ungeeignet: Bezweifelt wird, ob bei massiven familiären Problemen, sei es massive Gewalt, massive Suchtproblematik oder massiver sexueller Missbrauch eine Familienaufstellung allein geeignet ist (ergänzende Therapieangebote in Anspruch zu nehmen ist hierbei Pflicht!)

Auch bei Depressionen, Ängsten oder gar Wahnvorstellungen ist man bei spezialisierten Psychotherapeuten eindeutig besser aufgehoben!

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